Bottrop ist eine Stadt der kurzen Wege ins Grüne: Mehr als die Hälfte der Gebäude sind Ein- oder Reihenhäuser, dazu kommen Zechensiedlungen mit Gärten und im Norden die Höfe von Kirchhellen. Sicherheitstechnik plant man am besten so, wie sich ein ungebetener Gast nähert – von außen nach innen. Ein Rundgang.
Station 1: Grundstück und Zufahrt
Auf den Höfen in Kirchhellen, Feldhausen oder Grafenwald liegen Wohnhaus, Scheune und Maschinenhalle oft weit auseinander, die Zufahrt ist lang und nachts unbeleuchtet. Bewegungsmelder mit kräftigen LED-Strahlern an Hofeinfahrt und Nebengebäuden sind hier der erste Baustein, eine Kamera mit Aufzeichnung der zweite. Im Reihenhausgebiet genügt meist eine Leuchte über Haustür und Garagentor sowie eine auf der Gartenseite – dort, wo die Terrassentür ist.
Station 2: Fenster, Türen, Lichtschächte
Elektronik ersetzt keine Mechanik: abschließbare Fenstergriffe, Pilzkopfverriegelungen und ein Türschloss mit Schutzbeschlag kommen zuerst. Danach melden Magnetkontakte an Fenstern und Türen sowie Glasbruchsensoren jeden Versuch an der Gebäudehülle. In der denkmalgeschützten Gartenstadt Welheim oder der Kolonie Ebel bietet sich eine Funkanlage an, die Fassade und Holzfenster nicht antastet; in Neubauten wie am Ostring lässt sich eine verdrahtete Anlage gleich einplanen. Für Versicherungsauflagen zählen VdS-anerkannte Komponenten.
Station 3: Innen – Zentrale und Melder
Die Alarmzentrale braucht einen eigenen Stromkreis und einen Akku für den Netzausfall. An sie lassen sich Melder anbinden, die ohnehin ins Haus gehören:
- Rauchwarnmelder sind in Nordrhein-Westfalen nach § 47 der Landesbauordnung in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren mit Rettungswegfunktion Pflicht. Der Eigentümer baut ein, die Bewohner halten die Geräte betriebsbereit.
- CO-Melder gehören dorthin, wo etwas verbrennt: neben Gasthermen – in weiten Teilen Bottrops wird mit Erdgas geheizt –, Ölheizungen in den Außenbereichen des Nordens und Kaminöfen.
- Wassermelder im Keller sind in den Südstadtteilen zwischen Emscher und Kanal gut angelegt, wo Keller durch Bergsenkungen tief liegen und Feuchte ein Dauerthema ist.
Station 4: Wenn niemand zu Hause ist
Zeitschaltungen für Licht und Rollläden mit wechselnden Zeiten, ein Nachbar, der den Briefkasten leert, und eine Alarm-App, die Meldungen aufs Handy schickt – zusammen wirkt ein Haus bewohnt und bleibt erreichbar.
Außenbeleuchtung, Verkabelung und die Stromversorgung der Zentrale übernehmen Elektriker aus unserem Partnernetzwerk, die in Bottrop und im Umland unterwegs sind; wie wir das organisieren, lesen Sie unter Alarmanlagen in Bottrop.



